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Strassenrennen in Belgien

Ich habe zwei spannende und lehrreiche Wochen in Belgien hinter mir. Am Sonntag 7. April bin ich zusammen mit Aline Seitz nach Belgien gereist. Dort lernten wir unsere neuen Teammitglieder und den Staff vom Illi-Bikes-Cycling-Team kennen. Alle haben uns offen empfangen.

 

Der Plan war am 8. April am GP Dottignies mit einem UCI 1.2 Rennen zu starten. Die Vorbereitungen liefen normal. Wir haben die Startnummer und Chip für die Zeitmessung montiert, Gels und Riegel ins Trikot gepackt und warten auf den Startschuss. Nach der Ankündigung einer Verspätung wurde das Rennen leider zwei Minuten später abgesagt. Der Grund waren die Töfffahrer, welche gestreikt haben, weshalb unser Rennen nicht gesichert werden konnte. Es war sehr schade, doch trotz der unerwarteten Wendung konnte ich ausgezeichnet im flachen Belgien trainieren. Von Tag zu Tag erlangte ich eine immer bessere Orientierung. Es ist dort äusserst flach und deshalb musste ich mich an den verschiedenen Dämmen orientieren und nicht an den Bergen wie in der Schweiz.

 

Ich startete während den zwei Wochen in Belgien an drei nationalen Rennen. Die Teilnehmerfelder waren mit rund 100 Fahrerinnen deutlich grösser als in der Schweiz. Ich konnte mich gut behaupten und wurde 5. in einem riesigen Massensprint in Oudenaarde. In Dottignies wurde ich erneut 5. Dort waren wir zu elft in einer gut besetzen Ausreissergruppe. Als Abschluss konnte ich in Haaltert als dritte sogar noch aufs Treppchen steigen. Vor mir war die aktuelle Britische Strassenmeisterin Jessica Roberts und ehemalige Madison Weltmeisterin Jolien d'Hoore.

 

Nun bin ich wieder zurück in der Schweiz und möchte an dieser Stelle allen danken, welche den Trip ermöglicht haben. Ken, unser Teamchef, Mechaniker und bei dem wir wohnen konnten, allem anderen Staff vom IllI-Bikes-Cycling Team und auch Aline mit der ich zwei Wochen das Zimmer geteilte habe, trainiert und gekocht :-)

 

Mein nächster Einsatz ist am 3. und 4. Mai in Prostejov, Tschechien. Dort erwartet mich eine 300 Meter lange offene Rennbahn. 

 

Bis bald

 

Andrea