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Die Bahnsaison ist in vollem Gange

Die kühle und dunkle Jahreszeit hat wieder begonnen. Für mich bedeutet dies aber keineswegs ausruhen und etwas Pause machen. Die Bahnsaison hat nämlich erst jetzt gerade so richtig gestartet.

 

Unglaublich, aber ich bestreite praktisch das ganze Jahr über diverse Wettkämpfe. Im Sommer hauptsächlich Strassen-, Bike- und Bahnrennen auf der offenen Rennbahn und im Winter die Weltcups auf der Bahn. Anfänglich war das intensive Programm sicherlich eine Herausforderung, aber mittlerweile könnte ich es mir kaum anders vorstellen. Ich gönne mir über das ganze Jahr verteilt diverse kleine Verschnaufpausen, um regelmässig Energie zu tanken und mich anschliessend wieder voller Elan auf die Rennen fokussieren zu können.

 

Das erste wichtige Bahnrennen dieser Wintersaison war am 20. und 21. Oktober in Paris. Gestartet hat der Weltcup für mich mit einem Madison zusammen mit Léna Mettraux. Leider war das Glück nicht wirklich auf unserer Seite: Ich stürzte zweimal ziemlich heftig und einmal war auch Léna betroffen. Trotzdem kämpften wir weiter und konnten das Rennen ohne Rundenverlust auf Rang 14 beenden. Hier könnt ihr den zweiten Sturz ansehen:

 

https://video.eurosport.co.uk/cycling-track/cycling-news-big-crash-wipes-out-five-riders-in-women-s-madison-final-at-tissot-uci-world-cup_vid1131707/video.shtml

 

Am nächsten Tag folgte dann das Omnium, wo ich trotz all meinen Schürfwunden mein Bestes gab. Ich versuchte die Stürze so schnell wie möglich im Kopf zu verarbeiten, was mir auch sehr gut gelang. Ich konnte das Rennen auf dem soliden 12. Rang beenden.

 

Letztes Wochenende wurde im Velodrome Genf die neue Bahn eröffnet. Es war ein ausgezeichnetes Trainingswochenende, an dem ich diverse Rennen für mich entscheiden konnte.

 

Noch vor Weihnachten erwartet mich nun der Bahnweltcup in Berlin und London sowiedie Track Cycling Challenge in Grenchen.

 

Bis bald

 

Andrea